Das war die Dross&Schaffer Jahrestagung 2024
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„Perspektiven ändern – die Gedanken neu ordnen“: Das Motto der diesjährigen Dross&Schaffer Jahrestagung stand ganz im Zeichen kreativer Ideen und moderner Ansätze. Rund 160 Händlerinnen und Händler trafen sich in den Design Offices in München, um sich über Herausforderungen, Trends, aber auch das Tagesgeschäft auszutauschen.
Denn die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es ist, sich neu zu sortieren und mutig voranzuschreiten: Nach wie vor macht sich der Rückgang der Baubranche und die Inflation auch im Küchenbereich bemerkbar. Die Sehnsucht nach Sicherheit und Vereinfachung lässt sich für erfolgreiche Küchenhändler aber auch nutzen: Mit langfristiger Sichtbarkeit durch gut durchdachtes Marketing, der Eroberung des Wohnraums durch „Küche+“ und dem Ausbau der Hochwertigkeit lassen sich Vertrauen und neue Alleinstellungsmerkmale schaffen.
Vorträge von Marco Prislin, Brainbirds, und Neuro-Expertin Caroline Grauel: Technik trifft auf Gefühl
Die Welt befindet sich in einem immer schneller werdenden Wandel. Marco Prislin, Coach bei Brainbirds und Experte für Innovationskultur mahnt: „Wer sich jetzt nicht mit Veränderungen beschäftigt, bleibt stehen – während die anderen weiterziehen.“ Das muss nicht heißen, seine Arbeitsweise komplett aufzugeben, lediglich, sie clever weiterzuentwickeln. Wer künstliche Intelligenz, moderne Tools und effiziente Routinen für sich adaptiert, kann sich neu positionieren und gewinnt dadurch die Oberhand. Auch in Zukunft wird KI nicht unsere Küchen planen – aber vielleicht Arbeitszeiten optimieren, Rechnungen automatisieren oder Visualisierungen perfektionieren. Dabei dürfen beim Experimentieren auch Fehler gemacht werden: „Für künftigen Erfolg reicht es, wenn von 100 Ideen nur zwei den Einzug in den Alltag schaffen“, ruft der Experte zu mehr Neugier und Mut auf. Entscheidend sei, sich technischen Fortschritt bewusst zu machen und für sich individuell zu nutzen.
Im Alltag wiederum ist es von Vorteil zu wissen, was beim Küchenkauf im Unterbewusstsein des Kunden vorgeht. Schließlich werden rund 95 Prozent unserer Entscheidungen aus dem „Bauch heraus“ getroffen, weiß Caroline Grauel. Die Gründerin von MINDING LUXURY und Expertin auf dem Gebiet der Neuroökonomie zeigte eindrucksvoll, welche Hirnareale aktiviert und Hormone ausgeschüttet werden, sobald Interessenten ein Küchenstudio betreten. Diese lassen sich subtil beeinflussen, mit gutem Service und viel Empathie. Aber auch lange Lieferzeiten können einen positiven Effekt haben: Sie lassen sich nutzen, um die Vorfreude zu steigern. „Wichtig ist auch emotionales Storytelling. Eine über Jahre aufgebaute Marke schafft beim Kunden unbewusst eine starke Bindung – und Begehrlichkeit“, erklärt Grauel.
Gemeinsam die Gedanken neu ordnen
Am Abend des ersten Veranstaltungstages wurde im Dross&Schaffer Stammhaus an der Ludwigstraße 6 bei einer feinen Auswahl an Speisen und Getränken bis tief in die Nacht geplaudert, gelacht und genossen. Beim Get-Together festigte sich, wofür die Keynote-Speaker tagsüber die Impulse gesetzt haben: In einer starken Gemeinschaft reifen leise Gedanken zu handfesten Ideen. Und neue Perspektiven zu optimistischer Zuversicht.
























































































































